8. November 2024
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Bombardier vertraut auf Creaform als Messtechnik-Dienstleister
Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Ihre Zulieferer maßkonforme Teile erstellen und anliefern. Weichen diese von den vorgegebenen Maßen ab, entstehen Probleme beim Zusammenbau von Bauteilen oder -gruppen. Oft unterziehen die Unternehmen daher die Bauteile, die sie von ihren Zulieferbetrieben erhalten, internen Qualitätskontrollen oder lassen sie von Dienstleisterfirmen überprüfen.
Creaform bietet seit mehr als 15 Jahren Messtechnik- und Engineering-Dienstleistungen an. Zu den Kunden zählen international führende Hersteller aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Massenverkehrsmittel, Freizeitartikel und Verbraucherprodukte.
Einsatz bei Bombardier
Bombardier Transportation in Hennigsdorf baut Schienenfahrzeuge und montiert in den Zügen auch Teile und komplette Bauelemente von Zulieferern. Diese werden aus der ganzen Welt angeliefert und vor dem Einbau internen Qualitätskontrollen unterzogen, um sicherzustellen, dass bei der Montage im Fahrzeug keinerlei Probleme auftreten.
Im vorliegenden Fall mussten Toilettenkabinen vermessen werden. Bei den ersten angelieferten Kabinen wurde eine geometrische Prüfung einiger Kabinenteile durchgeführt, um die Funktionsweise der Kabinentür qualitativ abzusichern. Das Ziel war herauszufinden, wo ggf. Abweichungen zu den Vorgaben waren und den Lieferanten anzuhalten, die Prozesse weiter zu stabilisieren, um damit die Qualität der gelieferten Produkte zu verbessern.
Für dieses Projekt wurden Messtechnik-Dienstleistungen von Creaform in Anspruch genommen. Mit dem 3D-Scanner MetraSCAN 3D Elite und der Software Polyworks wurde zunächst eine komplette Toilettenkabine im Lager digitalisiert, um den Zustand der Türen im offenen und geschlossenen Zustand, die Türantriebe sowie Bohrlöcher zu dokumentieren.
Vermessung einer Toilettenkabine im Lager und eingebaut im Zug
Anschließend wurde ein Soll-Ist-Vergleich vorgenommen, um Abweichungen von den vorgegebenen Maßen aufzuzeigen.
Abweichung Ist-Soll-Zustand bei geschlossener Tür (links) und offener Tür (rechts)
„Um die Funktion der Kabinentür sicherzustellen, wurden die Tür und Systemschnittstellen mit dem 3D Scan untersucht. So konnten vor allem die Maß-, Form- und Lagetoleranzen kontrolliert, angepasst und abgestimmt werden. Dank der 3D-Vermessung konnten wir die Einstellvorschrift so optimieren, dass die Abweichungen der Geometrie kompensiert werden können. Durch eine systematische Justierung vornehmlich am Türantrieb, konnte die Funktionsweise prozesssicher bei der Endmontage im Fahrzeug sichergestellt werden“, sagte Winfried Hellwig, Concept Engineering bei Bombardier Transportation.
Erfahren Sie mehr über Bombardier: www.bombardier.com